Schuhbus - damit der Schuh passt

Probieren, vergleichen entscheiden:

Kein Mensch hat zwei gleich grosse Füsse. Es ist unmöglich einen Schuh herzustellen, der optimal an alle Füsse passt. Weil der grösste Arbeitsaufwand bei der Herstellung der Schuhe von Hand getätigt wird, sind Unterschiede innerhalb der Schuhe nicht zu vermeiden. Bei Schutzschuhen mit fest eingebauten Schutzkappen muss der Kontakt der Füsse mit den starren und festen Protektoren vermieden werden. Darum ist es wichtig, dass die anprobierten und angepassten Schuhe vom künftigen Benutzer direkt mitgenommen werden und nicht irgendein Paar nachgeliefert wird.

Was es zu beachten gibt:

Bei der Anprobe des Schutzschuhs ist darauf zu achten, dass diese Schuhe bis zu 12 Std. täglich getragen werden. Aus diesem Grund muss der Schutzschuh perfekt am Fuss sein. Um dieses Ziel erreichen zu können, musst du dem Verkäufer mitteilen für welchen Einsatz der Schuh bestimmt ist. Schönheit, modische Erscheinung oder Originalität stehen erst an zweiter Stelle.

Die Grösse:

Die richtige Grösse des Schutzschuhs ist massgebend. Im ersten Drittel vom aktiven Tag muss das freie Volumen im Schutzbereich ca. 15mm sein (an heissen Tagen 2mm plus). Im zweiten Drittel vom aktiven Tag muss das freie Volumen im Schutzbereich ca. 10 mm sein (an heissen Tagen 2mm plus). Im letzten Drittel vom aktiven Tag muss das freie Volumen im Schutzbereich ca. 5 mm sein (an heissen Tagen 2mm plus). Es darf nie Kontakt mit dem Zehenschutz bestehen. Bei Kontakt mit der Schutzkappe können Hornhaut-Bildung, Entzündungen und Verknorpelungen entstehen. Auch kann der Schuh durch zu klein bezogene Grössen im Innenbereich durch den Zehenkontakt Schaden nehmen wie zBsp. defekte Futter, was wiederum zu Schaden an Strümpfen/Socken führen kann. Die richtige Grösse kannst du testen, indem du die Innensohle aus dem Schuh nimmst, mit den Socken/Strümpfen drauf stehst und somit abmessen kannst. Das ist die einfachste Art und die sicherste dazu.

Die Gehfahlten:

Eine Gehfalte entsteht meist durch zu breit gewählte Schuhe. In vielen Fällen kann man dies mit einer Einlagesohle wieder ausgleichen. Meist wird aber mit dem Laufen/Gebrauchen das Obermaterial weicher und die Gehfalte stört nicht mehr. Gehfalten sollten vermieden werden, denn diese Unschönheiten verringern die Lebenserwartung vom Schuh.

Das Gewicht:

Das Gewicht vom Schuh hängt vom Einsatz ab. Die Faust-Regel ist, je leichter der Schuh, je weniger Halt im Schuh. Die Lebenserwartung bei leichten Schuhen ist geringer. Ebenfalls kann die Abdämpfung geringer sein, da weniger Masse zur Verfügung steht. Das optimale Gewicht im Verhältnis zur Abdämpfung muss mit dem Anprobieren beider Schuhe ermittelt werden, und nicht mit einem Händedruck, weil die Beanspruchung durch die Füsse und den Köper um ein Vielfaches höher ist.